Als Ljubljana mitten im Winter zum ersten Mal zur Städtetrip-Diskussion in den Raum geworfen wurde, war ich schon nach ein paar wenigen Bildersuchanfragen überzeugt, dass das ein perfektes Frühlings-Wochenendflucht-Städtchen ist. Einfach, weil die Bilder dieser Stadt mit dem vielen Wasser und den Brücken und den Gässchen eine Sehnsucht nach Frühling ausgelöst hat. Und nun kann ich jedem … Kleiner, feiner Herzensräuber: Ljubljana. weiterlesen
Lesezeit mit Gavin Extence: Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat
Mitten in der Nacht am Grenzübergang von Dover lernt man Alex Woods kennen, als er mit einer Urne auf dem Beifahrersitz und jeder Menge Gras im Handschuhfach im Auto sitzt und versucht, einen epileptischen Anfall aufzuhalten. Dabei liest es sich von Beginn an so, als hätte Alex wirklich gute Gründe für diese Situation, sodass man unbedingt erfahren möchte, wie er … Lesezeit mit Gavin Extence: Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat weiterlesen
Und manchmal denke ich so: Was soll der Scheiß?
Neulich als ich dachte, ich hätte etwas gigantisches entschieden war die Welt auf einen Schlag wieder groß. Sie war zwischenzeitlich so klein geworden, weil ich permanent um so viele Fragen in meinem Kopf herum gerannt bin, bis mir schwindelig und schlecht wurde und ich mich gar nicht mehr umschauen konnte. Und dann hatte ich entschieden und aus der Übelkeit … Und manchmal denke ich so: Was soll der Scheiß? weiterlesen
Hörgeschichte März: Vallis Alps.
Diese Australier. Die machen schon sehr oft sehr gute Musik. Mein neuster Beweis dafür sind Vallis Alps: schon nach wenigen Klängen dieser entspannt-lässig zurückgelehnten Elektro-Sounds, die sich unverschämt charmant hintergründig ins Ohr einschleichen, war ich mehr als angetan. Produzent David Ansar aus Canberra und Sängerin Parissa Tosif aus Seattle lernen sich 2010 zufällig in Israel kennen, freunden … Hörgeschichte März: Vallis Alps. weiterlesen
Die Sache mit dem Glück.
Neulich war ja der Tag des Glücks. Was mir an dem Tag gar nicht so bewusst war, vermutlich, weil ich an dem eher ziemlich unglücklich war. Nun heißt es ja aber oft "Glück ist, was du draus machst". Als wäre es etwas zum anpacken. Geht aber doch gar nicht, Glück gibt es leider nirgends in großen Vorratsgläsern im Schnäppchenangebot zu kaufen. … Die Sache mit dem Glück. weiterlesen
Neustadt-Fieber: Wien.
Städtetrips haben für mich immer und immer wieder einen unvergleichlichen Zauber in sich. Dieses fremd sein in einer anderen Stadt die für eine gewisse Zeit dein Zuhause ist, diese leichte Fiebrigkeit, die sich durch ein Ganzkörperkribbeln bemerkbar macht, verleiht Reisen einen ganz eigenen Reiz - für mich ist es in Summe ein Gefühl von großem Abenteuer tief … Neustadt-Fieber: Wien. weiterlesen
Was macht Tinder? Oder: vom suchen und nicht finden der Liebe.
Neuerdings fragen meine Freunde nicht mehr "Was macht die Liebe?" oder "Was machen die Männer?" - neuerdings lautet die Frage "Was macht Tinder?". Als wäre Tinder für die Liebe-Suchenden das Äquivalent zum Tempo für die Taschentuch-Suchenden. Für mich ein frustrierender Gedanke, da mich die Welt von Tinder, Lavoo, LoveScout, Parship, OkCupid, Elitepartner und den ganzen anderen … Was macht Tinder? Oder: vom suchen und nicht finden der Liebe. weiterlesen
Hörgeschichte Februar: Fenech Soler
Fenech Soler habe ich zufällig entdeckt, als ich mich über die aktuellsten Konzerte in der Stadt informiert habe und irgendwie war das Foto der beiden Bandmitglieder Anhörüberzeugend. Ein Zufallsstolperer, der mich sehr glücklich macht. Die beiden Brüder Ben und Ross Duffy aus Kings Cliffe in England basteln bereits seit Teenager-Tagen an Klangmomenten und haben sich 2006 gemeinsam … Hörgeschichte Februar: Fenech Soler weiterlesen
Die Sache mit der Sentimentalität.
Sentimentalität, das ist so ein Wort über das ich immer wieder mal stolpere. So eines, das in Emotionen ausgedrückt manchmal so etwas ist wie ein Schlag ins Gesicht. Gar nicht unbedingt wegen dem Schmerz - nein, da ist die Spanne gewaltig und umfasst vom Achterbahnfahrt-Freudengefühl-Jetzt-geht-es-abwärts-huuuuiiiiiuuuuii-Gefühl bis zum Gedanken 'so geht es nun also zu Ende … Die Sache mit der Sentimentalität. weiterlesen
Hörgeschichte Januar: Honne
Auf Honne bin ich durch Ihren fantastischen Song "Warm on a Cold night" aufmerksam geworden. Der Song gibt ein herrliches Versprechen - das nicht gebrochen wird: beim Hören dieser Band wird einem neben warm und heimelig auch ein wenig hygge und Ihre Musik ist nahezu perfekt für intime Stunden zu weit. Das passt in Summe dann perfekt, denn … Hörgeschichte Januar: Honne weiterlesen