Fenech Soler habe ich zufällig entdeckt, als ich mich über die aktuellsten Konzerte in der Stadt informiert habe und irgendwie war das Foto der beiden Bandmitglieder Anhörüberzeugend. Ein Zufallsstolperer, der mich sehr glücklich macht. Die beiden Brüder Ben und Ross Duffy aus Kings Cliffe in England basteln bereits seit Teenager-Tagen an Klangmomenten und haben sich 2006 gemeinsam mit dem Bandnamens-Geber Daniel (Fenech-Soler) und einem weiteren Freund, Andrew Lindsay, zusammen getan um eine Band zu gründen. Ein paar Jahre und diverse Erstprojekte später wurde 2010 das Debütalbum „Fenech Soler“ released, das neben schwingenden Electro-Pop-Songs wie „Lies“ Mitsing-Songs wie „Demons“ enthält.
Nach einer Erkrankung von Ben erscheint 2013 das zweite Album Rituals, das sich musikalisch im gleichen luftigen Electropop wie ihr Erstling befindet und auf dem sich Beinwipp-Songs wie „All I know“ und „Somebody“ befinden. Nach einer folgenden Promotiontour reduziert sich die Band zurück auf die beiden Brüder, die in dieser Konstellation in Ihrer Heimatstadt auf Inspirationssuche gehen. Das diesjährige Album „Zilla“ entsteht dort innerhalb weniger Wochen und wird von Ihnen selbst produziert. Herausgekommen ist ein sehr überzeugendes Album, das ein wenig weniger Electro beinhaltet und dafür mit mehr Indie-Pop aufwartet. In Summe schafft das Album durch Songs wie „Kaleidoscope“ oder „Conversation“ einen inneren Wohlfühlfaktor, der einem sogar an düsteren Wintermorgenden ein Lala-Gefühl gibt, dass sich recht schnell um ein Lächeln im Gesicht erweitert.
http://www.fenechsolermusic.co.uk
Erzeugen ein Gefühl von: Frühling, Kaltgetränken und Wolken beobachten auf einer grünen Wiesen im Sonnenschein
Klingen ähnlich wie: Delphic, Friendly Fires, Boo Seka
Hör- und Sehprobe: Kaleidoscope
oder gleich mehr hören bei Spotify: Fenech Soler