Auf Honne bin ich durch Ihren fantastischen Song „Warm on a Cold night“ aufmerksam geworden. Der Song gibt ein herrliches Versprechen – das nicht gebrochen wird: beim Hören dieser Band wird einem neben warm und heimelig auch ein wenig hygge und Ihre Musik ist nahezu perfekt für intime Stunden zu weit. Das passt in Summe dann perfekt, denn „Honne“ kommt ursprünglich aus dem japanischen und steht für die wahren Wünsche und Gefühle einer Person – die auch mal dem entgegen stehen können, was gesellschaftlich von einem erwartet wird oder – ganz Japan – die Tradition erfordert.
Die beiden Engländer James Catcher und Andy Clutterbeck lernen sich während Ihres Studiums kennen und starten gemeinsam die Band Honne. Gemeinsam schreiben Sie die Songs, spielen diese ein und produzieren – das zum ersten Mal mit der EP „Warm on a Cold night“, die im September 2014 erscheint und im gleichen Jahr noch mit der EP „All in the Value“ gestützt wird. Beides schlägt in England ein und sorgt dafür, dass einige Ihrer Auftritte, mit denen sie 2015 starten, bereits ausverkauft sind. Im gleichen Jahr erweitern Sie mit „Coastal Love“ Ihr EP-Spektrum, das sie das ganze Jahr hinweg mit diversen Festival-Auftritten – und als Vorband von Kwabs – promoten.
Ihr erstes Album, bei dem Sie auf den Titel Ihrer allerersten EP zurückgreifen, erscheint im Juli 2016. Neben den bereits als EP erschienenen Songs versetzt einen das Album auch durch verzaubernde Kollaborationen wie „Someone that loves you“ oder dem Song „Good Together“ oder „Top to toe“ zu jeder Jahreszeit in die ersten Herbst- oder Frühlingstage samt der zugehörigen Gefühle. Durch das gesamte Album ziehen sich dezente und unterschwellige, dabei oft auch einfach wirkende aber immer prägende, Grundbeats, die das tragende Element für alle Songs darstellen. Diese Elektroakkorde, die mal an Caribou und mal an James Blake erinnern, werden dann letztlich durch den einlullenden Klang von Andys Stimme immer perfekt umschlossen und werden zusammengeführt zu mal poppigen, mal souligen und auch mal lauteren und leiseren Songs kombiniert.
In jedem Fall macht das alles vor allem eins: Lust auf mehr!
Erzeugen ein Gefühl von: durchquatschten Nächten mit anschließender Sonnenaufgangsbetrachtung, Kuscheldecke mit Heißgetränk und stundenlangem rumgeknutsche.
Klingen ähnlich wie: James Blake, Caribou, SOHN
Was zum anschauen gibt es hier: Warm on a cold night
Hörproben gibt es bei Spotify: Honne