Winterzauber in Prag.

Mit Prag hatte ich vor meiner Reise dorthin nicht wirklich viel verbunden. Und wenn, dann eher im Zusammenhang mit billigem Alkohol und verrückten Partygeschichten. Meine Reise dahin war geprägt von ganz anderen Dingen: einer kalten und winterlichen, aber nichtsdestotrotz wunderschönen Stadt mit ganz viel Flair.

Neben den typischen Touristenspots wie der Karlsbrücke bietet Prag einen bezaubernden Charme mit kleinen verwunschenen Flecken und mit Kunst an ganz eigenen Stellen wie der John Lennon Wall, die es zu entdecken gilt. Mit alter Pracht und neuem Glanz und leckerem Essen (nichts, aber auch wirklich NICHTS geht über die Mischung von warmen Striezel und Glühwein in einer kalten Nacht). Prag bietet 20er Jahre Einkaufspassagen, viele Brücken und demzufolge viel Wasser, Burgen und Prachtgebäude, die im Winterglanz sicherlich ganz anders wirken als an lauen Sommernächten. Und natürlich ist es eine Stadt mit einer massiven Historie, über die man sich in zahlreichen Museen informieren kann.

Zwar ist der Januar eventuell nicht der perfekteste Zeitpunkt, um nach Prag zu fahren und beispielsweise Sonnenaufgänge auf der Karlsbrücke zu fotografieren – aber um ehrlich zu sein: ein unvergessliches Erlebnis ist es dann doch. Insgesamt ist Prag definitiv auch im Winter eine Reise wert – einen mit Musik hinterlegtes Weihnachtsbaum-Lichtspektakel wie auf dem Rathausplatz habe ich zum Beispiel davor auch noch nie gesehen.


Unterkunftstipp: NYX Prag, Panská 1308/9, 110 00 Praha 1-Nové Město

Zum Pfannkuchen in vielen Variationen essen und einfach nur Pause machen: DEN NOC, Templová 648/7, 110 00 Praha 1-Staré Město

Und falls man statt auf tschechisch Lust auf asiatisch hat sollte man ins Banh Mi Ba, Panská 1308/9, 110 00 Praha 1-Nové Město (Das sich zufällig direkt unter dem NYX befindet, was in kalten Winternächten schon sehr praktisch ist.)


 

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